Art. 68 MWSTG 2010

Auskunftspflicht

Gesetzestext (Wortlaut gemäss Art. 68 MWSTG 2010)

Auskunftspflicht
  1. Die steuerpflichtige Person hat der ESTV über alle Tatsachen, die für die Steuerpflicht oder für die Steuerbemessung von Bedeutung sein können, nach bestem Wissen und Gewissen Auskunft zu erteilen und die erforderlichen Unterlagen einzureichen.

  2. Das gesetzlich geschützte Berufsgeheimnis bleibt vorbehalten. Träger und Trägerinnen des Berufsgeheimnisses sind zur Vorlage der Bücher oder Aufzeichnungen verpflichtet, dürfen aber Namen und Adresse, nicht jedoch den Wohnsitz oder den Sitz der Klienten und Klientinnen abdecken oder durch Codes ersetzen. In Zweifelsfällen werden auf Antrag der ESTV oder der steuerpflichtigen Person vom Präsidenten oder der Präsidentin der zuständigen Kammer des Bundesverwaltungsgerichts ernannte neutrale Sachverständige als Kontrollorgane eingesetzt.

Bisheriges Recht 

Art. 68 MWSTG 2010 kann mit dem bisherigen Art. 57 MWSTG 2001 verglichen werden.  
 

Verordnungstext

Es besteht keine konkretisierende Verordnungsbestimmung.

Gesetzesmaterialien (Botschaft und parlamentarische Beratung zu Art. 68 MWSTG 2010)

siehe: Gesetzesmaterialien zu Art. 68 MWSTG 2010
 

Rechtsprechung  

Praxis der ESTV zu Art. 68 MWSTG 2010


Literatur zu Art. 68 MWSTG 2010

Rechtsvergleich (EU MWST Richtlinie 2006/112/EG)

 

Varia zu Art. 68 MWSTG 2010